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Alles Leben ist Bewegung

Osteopathie

Hierbei handelt es sich um eine manuelle Therapiemethode, bei der neben dem parietalen System, das v.a. auch Inhalt der Physiotherapie ist, zwei weitere Systeme des Körpers untersucht werden können.

Dies ermöglicht dem/der Osteopath*in einen umfangreicheren Einblick in das Beschwerdebild eines/r Patient*in.

Dies ist hin und wieder nötig ist, wenn über andere Wege nicht die ursprüngliche Ursache für ein bestehendes Problem gefunden wurde, oder diese nicht mit anderen Mitteln (ausreichend) behandelt werden kann.  

 

In der osteopathischen Therapie werden die drei Säulen der Osteopathie und ihre gegenseitige Beeinflussung untersucht und entsprechend behandelt-

Das parietale System (Knochen, Gelenke, Muskeln, Faszien, Bänder inklusive deren Blut- und neuralen Versorgung),

das viszerale System (Organe inklusive Blut- und neurale Versorgung),

und das craniosakrale System (Schädel und Kreuzbein, deren Zusammenspiel und Blut- und neurale Versorgung).

 

In der Behandlung können sowohl „osteopathische“ Techniken als auch Techniken aus der Physiotherapie oder fächerübergreifende Behandlungstechniken zum Einsatz kommen.

 

Alle Systeme werden unabhängig von den Beschwerden, die der/ die Patient* in zunächst angibt, auf Auffälligkeiten untersucht.

Anschließend wird ihre gegenseitige Beeinflussung getestet.

Die primär beeinflussenden Strukturen werden schließlich hauptsächlich behandelt.

Eine solche Struktur kann beispielsweise ein Gelenk, Muskulatur, Blutgefäße, Knochen sein.

Daher kann es vorkommen, dass der/die Osteopath*in Körperstrukturen behandelt, die in den Augen der Patient*innen keinen Zusammenhang mit dem angegebenen Problembereich aufweist.

Die osteopathische Behandlung stützt sich auf die vier Grundannahmen des Begründers der Osteopathie (Andrew Taylor Still).

Der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still gilt als Begründer der Osteopathie.

Er beschrieb in seinen Aufzeichnungen vier Grundannahmen.

  1. Der Körper ist eine funktionelle Einheit
  • Alle körperlichen Strukturen und Funktionen sind untrennbar miteinander verbunden. Beschwerden können daher zum Beispiel ihren Ursprung an einer anderen Stelle haben, als in dem Bereich, in dem sie zu spüren sind.

 

  1. Die Blutversorgung der Gewebe spielt eine essentielle Rolle
  • Schüler von Still entwickelten diese Annahme weiter:


Die Gesundheit des Körpers ist stark abhängig von der Zirkulation der Körperflüssigkeiten und den (Eigen-)Bewegungen der Organe, Knochen und jeglicher Gewebe.

Um das Gewebe ausreichend mit wichtigen Nährstoffen versorgen zu können, muss das Blut in den Arterien und Venen frei fließen können. Auch die Funktion des Lymphgefäßsystems und die Zirkulation des Liquors (Rückenmarksflüssigkeit) spielen eine ebenso wichtige Rolle. Andersherum kann eine Fehlfunktion in der Bewegung einer Struktur (z.B. eine Bewegungsunfähigkeit eines Gelenks oder Organs) eine verminderte Durchblutung dieser Struktur mit sich ziehen.

  1. Die Funktion bestimmt die Struktur und die Struktur bestimmt die Funktion.
  • Hiermit sind die Funktionen der Körperstrukturen wie Knochen, Muskeln, Gelenken, Organen und angrenzende Strukturen gemeint.


Durch die Behandlung hilft der/die Osteopath* in der Struktur, zu ihrer ursprünglichen Bewegung zurückzufinden, sodass die Funktion dieser Struktur wieder besser ausgeführt werden kann.

  1. Der Körper besitzt grundsätzlich die Fähigkeit zur Selbstregulation
  • Der/Die Osteopath*in unterstützt und/ oder aktiviert mit den entsprechenden manuellen Techniken lediglich diese Selbstheilungsfunktion des Körpers.

Kontakt: 
Telefon: 06196 9522686 
E-Mail: info@pawa-physio.de 

Adresse:
PaWa Physiotherapie & Training
Otto-Volger-Straße 3c
65843 Sulzbach (Taunus)

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag 07:30 – 20:00 Uhr
Freitag 07:30 – 17:00 Uhr